Stellen Sie sich vor, Sie möchten Ihr Auto digital auf den neuesten Stand bringen – aber vorher gar nicht prüfen, ob die Bremsen funktionieren oder die Reifen genug Profil haben. So ähnlich ist es bei der Digitalisierung: Wer ohne klare Strukturen startet, riskiert Chaos statt Erleichterung.
Viele Handwerksbetriebe sind über Jahre gewachsen. Abläufe wurden an neue Mitarbeiter angepasst, Aufgaben unterschiedlich erledigt, und es fehlt eine einheitliche Linie. Das führt dazu, dass dieselbe Arbeit von drei Mitarbeitern auf drei verschiedene Arten ausgeführt wird. Bevor Sie also Tools einführen, klären Sie insbesondere:
- Welche Aufgaben führen häufig zu Problemen?
- Wo gibt es immer wieder Qualitätsschwankungen?
- Wo gehen Informationen verloren?
- Welche Tätigkeiten kosten Ihre Mitarbeiter am meisten unnötige Zeit?
👉 Praxis-Tipp: Machen Sie eine einfache Prozess-Skizze. Schreiben Sie auf, wie ein Auftrag von der Anfrage bis zur Abrechnung läuft – und markieren Sie die Stellen, an denen es klemmt. Genau dort lohnt sich der Einstieg in die Digitalisierung.